Diagnosen
Somatoforme Störungen

Als somatoforme Störungen werden körperliche Beschwerden bezeichnet, die sich nicht oder nicht genau auf eine organische Erkrankung zurück­füh­ren lassen. Die meisten Patienten haben eine lange und komplizierte Patienten-Karriere hinter sich, sowohl in der Primärversorgung als auch in spezialisierten medizinischen Einrichtungen, wo viele negative Untersuchungen und ergebnislose explorative Operationen durchgeführt sein können. Wenn körperliche Störungen vorhanden sind, erklären sie nicht die Art und das Ausmaß der Symptome, das Leiden und die innerliche Beteiligung des Patienten.

 

Ursachen

Somatoforme Störungen lassen sich meist nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Als Auslöser gilt ein Wechselspiel verschiedener biolo­gi­scher, psychischer und sozialer Faktoren, wie lang anhaltender Stress, das Verstehen körperlicher Beschwer­den in Folge seelischer Konflikte. Auch genetische Faktoren können Ursache sein.

 

Ausprägungen

Allgemeinsymptome sind Müdigkeit und Erschöpfung und Schmerz­symp­to­me, gefolgt von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuellen und pseudo­neu­ro­logischen Symptomen. Charak­te­ris­tisch sind multiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome. Die Symptome können sich auf jeden Körperteil oder jedes System des Körpers beziehen. Der Verlauf der Störung ist chronisch und fluktuierend und häufig mit einer langdauernden Störung des sozialen, interpersonalen und familiären Verhaltens verbunden.

Kontaktfomular

mit * versehene Felder müssen ausgefüllt werden