Diagnosen
Bipolare Störungen

Bei dieser Erkankung sind Stimmung und Aktivitätsniveau der Betroffenen deutlich gestört, gekennzeichnet von einem episodischen Verlauf mit depressiven, manischen, hypoma­nischen oder gemischten Episoden. Als Bipolar I wird eine 7 bis 14 Tage oder seltener auch länger andauernde manische Episode (Hochphase) bezeichnet, gefolgt von mindestens einer depressiven Episode. Bipolar II beinhaltet eine mindestens 14 Tage andauernde depressive Episode, gefolgt von mindestens einer Hypomanie (leichtere Form der Manie).

Ursachen

Die Entstehung einer bipolaren Störung ist wohl multifaktoriell bedingt. Als Auslöser dürften sowohl genetische Faktoren als auch psychosoziale Auslöser eine Rolle spielen, d. h. das Erbgut setzt einen Rahmen für die Wahrscheinlichkeit, und die Umfeldfaktoren beeinflussen Entstehung, Verlauf der Störung.

 

Ausprägungen

Es handelt sich um Störungen, deren Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität entweder zur Depression - mit oder ohne begleitende(r) Angst - oder zur gehobenen Stimmung bestehen. Dieser Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemei­nen Aktivitätsniveaus begleitet. Die meisten anderen Symptome beruhen hierauf oder sind im Zusammenhang mit dem Stimmungs- und Aktivitäts­wechsel zu verstehen. Die meisten dieser Störungen neigen zu Rückfällen. Der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder Situationen in Zusammenhang zu bringen. Die bipolare Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermin­der­tem Antrieb und Aktivität (Depression).

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