Diagnosen
Burnout

Burnout (ausgebrannt sein, Erschöp­fungs­syndrom) gilt als Risikofaktor für psychische Erkrankungen und als Vorstufe zur Depression. Tatsächlich leiden viele Betroffene, die sich zum Burnout bekennen, bereits unter einer behandlungsbedürftigen Depression oder anderer psychiatrischer Erkrankungen. Vorherige Stärke der Betroffenen, Leidenschaft, Begeis­terungs­fähigkeit, das Engagement wurde zur Schwäche. Belastbarkeit ist ja ein Qualitätsmerkmal. Alles perfekt zu machen wurde zur Norm, immer mehr, immer effizienter. Die vermeintliche Freiheit, ja selbst seine Arbeitsintensität bestimmen zu können, mündet in Selbstausbeutung und Unfreiheit. Der Druck, stets auf die Erwartungen anderer reagieren zu müssen, kann zum Dauerstress werden. Tatsächlich ist die vermeint­lich immer bessere Anpassung, indem man unter chronischen Stresseinfluss immer effizienter arbeiten will, der Weg in eine Abwärtsspirale, in welcher die Ressourcen aufgezehrt werden können und akute depressive Erschöpfungszustände drohen.

 

Ursachen

Die Ursachen liegen meist in beruf­li­cher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der wegen der verminderten Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.

 

Ausprägungen

Beim Burnout handelt es sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung, oftmals verbunden mit psychiatrischen Erkrankungen, wie depressive Episoden, Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpas­sungs­störungen, akute Belas­tungs­reaktion, nichtorganische Schlaf­stö­rungen, Somatoforme Störungen u. a.

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